Was dann noch geschah
Strom sparen 4
Der Dämpfer
Kurz nach Umsetzung der Maßnahmen kam dann das Schreiben des neuen Stromlieferanten in dem er eine Erhöhung des Strompreises um 3 ct/kWh (20%) ankündigte. Damit beträgt der Preis ab dem 1.4.2008 17,9 ct/kWh. Dies ist in der Tat immer noch einer der günstigsten Tarife am Markt, doch eine Preiserhöhung um über 20% ist dreist. Bei dem nun zu erwartenden Stromverbrauch von rund 2.400 kWh pro Jahr (430 €) kommen damit 72 € Mehrkosten auf uns zu. Doch damit sind die Einsparungensmaßnahmen noch gewichtiger, denn ohne diese wären Mehrkosten in Höhe von 100 € zu tragen gewesen.
Insgesamt ergibt sich durch diese Preiserhöhung aber eine Einsparung von rund 173 € pro Jahr. Die Kosten hierfür betrugen ca. 20 € (Meßgerät, schaltbare Steckdosen) sowie ein neuer, größerer und komfortabler Kühlschrank (der mittelfristig auch so hätte beschafft werden müssen). Legt man dessen Anschaffungskosten auf 10 Jahre um, so belaufen sich die Kosten in diesem Jahr auf 140 €, Einsparung 173 €. Es bleibt also ein "Überschuß" von 33 € in diesem und 53 € in den Folgejahren.
Die nächsten Schritte
Einige Punkte wurden noch nicht umgesetzt und sollen demnächst noch nachgeholt werden. So konnte der Stromverbrauch von Geschirrspüler und Warmwasser-Boiler nicht gemessen werden. Dies wird noch einmal nachgeholt und dabei geprüft, ob es Sinn macht, eine Zeitschaltuhr für beide Geräte zu verwenden. Üblicherweise wird in der Nacht kein Warmwasser in der Küche benötigt, bzw. läuft der Geschirrspüler nicht. Damit ließe sich mindestens 8 Stunden am Tag der Strom für diese Geräte abschalten. Ob sich dies bei dem Boiler, der anschließend das Wasser wieder aufheizen müsste, rechnet, müssen Messungen zeigen.
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