Persönliche Schutzausrüstung

für Arbeiten mit der Motorsäge

Die Persönliche Schutzausrüstung

Die wahrscheinliche wichtigste Ausstattung ist die Schnittschutzhose. Diese soll die Beine und Teile des Unterkörpers vor dem Kontakt mit der Kette der Motorsäge schützen. Dies geschieht durch einen reißfesten Faden, der im inneren der Hose eingearbeitet wurde. Sobald die Kette diesen Faden erfasst, reißt sie diesen aus der Hose und wickelt ihn um das Getriebe der Kettensäge und stoppt die Maschine damit. Dies geschieht so schnell, dass es zu keiner ernsthaften Verletzung der Beine kommen sollte. Die Kette einer handelsüblichen Motorsäge erreicht schnell 25 m/s, das sind 90 km/h!

Es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass dieser Schutz nur vorne an den Beinen zu finden ist. Daher muss die Hose passen und darf sich nicht verdrehen. Bei einer zu weiten Hose besteht die Gefahr, dass sich der geschützte Bereich nicht mehr in der Gefahrenzone befindet.

Hier finden Sie eine Auswahl an Öffnet externen Link in neuem FensterSchnittschutzhosen.

Bei den Schnittschutzstiefeln, bzw. Schnittschutzschuhen handelt es sich nicht um gewöhnliche Sicherheitsschuhe. Der Schnittschutz ist eine zusätzliche Funktion bei den Schuhen und wird durch eine längere Stahlkappe, bzw. durch einen Faden wie bei der Schnittschutzhose realisiert.

Ob Schuhe oder Stiefel ist dabei Geschmackssache. Sicherlich sind Schuhe angenehmer zu tragen, da durch die Schnürung fester sitzend. Dafür sind gute Schnittschutzschuhe allerdings auch erheblich teurer und nicht so sicher wie die Stiefel. Die Stiefel haben insbesondere in der nassen Jahreszeit (Brennholz wird in der Regel im Herbst/Frühjahr gemacht) einen nicht unerheblichen Vorteil. Wer mit Stiefeln klar kommt ist und ein passendes Paar findet, ist damit sicherlich besser dran.

Hier finden Sie eine Übersicht an Öffnet externen Link in neuem FensterSchnittschutzstiefeln und Öffnet externen Link in neuem FensterSchnittschutzschuhen.

De dritte Komponente ist der Forsthelm. Bei diesem Helm handelt es sich um einen "Bauhelm" in Signalfarbe mit Visier und Ohrenschützern. Das Visier soll das Gesicht vor Spähnen und Zweigen schützen, die Ohrenschützer vor dem Lärm, der durch die Motorsäge entsteht. Der Helm selber ist ein oft unterschätztes Sicherheitsmerkmal, denn beim Fällen von Bäumen stürzen nicht selten tote und lose Äste und Zweige aus den Baumkronen. Während der fallende Baum selber gut beobachtet werden kann, ist der Blick nach oben in der Regel nicht gegeben.

Aus meiner persönlichen Erfahrung möchte ich empfehlen für den Forsthelm etwas mehr Geld auszugeben. Die billigen Modelle sind nur nach Einsatz einer Klebepistole zum Halt des Gesichtsschutzes zu bewegen. Auch die Ohrenschützer halten ihre Position nicht und sitzen sehr stramm. Die Mehrkosten für den angenehmeren Sitz sollte man in der Tat in Kauf nehmen.

Auch hier eine Übersicht an Öffnet externen Link in neuem FensterForsthelmen.

Die Signalfarbe, hierbei handelt es sich in der Regel um rot oder orange, findet sich an allen Kleidungsstücken und Werkzeugen wieder. Nach einem Tag im Wald wird man diese auffälligen Flecken insbesondere an den Werkzeugen schätzen lernen.

Neben diesen Elementen der persönlichen Schutzausrüstung sind Handschuhe ebenfalls dringend empfohlen. Es müssen nicht unbedingt die teuren Öffnet externen Link in neuem FensterSchnittschutzhandschuhe sein. Eine Öffnet externen Link in neuem FensterForstjacke ist ein weiteres empfehlenswertes, aber nicht vorgeschriebenes Element der Ausrüstung. Auch hier sind die weithin sichtbaren Signalfarben neben dem Kälte- oder Regenschutz hilfreich und wie bei den Handschuhen ist ein Schnittschutz kein zwingendes Feature.

Und zuletzt noch ein kleines Helferlein: Die Arbeiten mit Holz sind oftmals mit Bücken und Heben verbunden. Dies belastet den Körper, insbesondere den Rücken ungemein. Nicht immer kann man medizinisch korrekt Heben. Für mich hat sich eine Öffnet externen Link in neuem FensterRückenbandage gelohnt. Sie macht nicht nur einen schlanken Bauch, sondern stützt richtig angelegt den Rücken an Problemzonen, auch wenn man noch keinen Bandscheibenvorfall hatte.

Vollständig ausgestattet mit der persönlichen Schutzausrüstung benötigt man nun nur noch das ein oder andere Werkzeug für das Holzfällen.

Brennholz Index

Persönliche Schutzausrüstung
Auf diese Ausrüstung sollte man bei Benutzung einer Kettensäge nicht verzichten.
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Für die Arbeiten mit Holz gibt es eine vielzahl nützlicher Hilfsmittel. Die Besten Werkzeuge werden hier kurz vorgestellt.
Der Brennholzrechner
Der Holzrechner ermöglicht das einfache Umrechnen von Holzmengen wie Raummeter, Schüttraummeter und Festmeter. Ferner kann man hier einfach seine Holzmiete planen lassen.
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